Kampf um das revolutionäre Erbe
Che Guevaras!

Che Guevara, zunächst führend an der Vorbereitung und Durchführung der Revolution in Kuba beteiligt, dann Industrieminister nach dem Sturz des Batista- Regimes, entschied sich mitten in der weltweiten Auseinandersetzung über den friedlichen oder „nichtfriedlichen“ Weg der Revolution im Geist des proletarischen Internationalismus in anderen Ländern, ab 1966 in Bolivien, an der Vorbereitung und Durchführung des bewaffneten Kampfes gegen den Imperialismus und die einheimische Reaktion teilzunehmen. In diesem Kampf wurde er am 9. Oktober 1967 ermordet. Sein Name steht bei allen ehrlich kämpfenden Kräften für die Entscheidung, sich am bewaffneten Kampf der Völker der Welt gegen den Imperialismus zu beteiligen.

Doch seine fehlende bzw. nicht eindeutige Haltung zum revisionistischen, konterrevolutionären 20. Parteitag der KPdSU dient auch heuchlerischen, revisionistischen Kräften vor allem nach seinem Tod dazu, versöhnlerische Positionen zu stabilisieren, den praktischen und theoretischen Kampf gegen den modernen Revisionismus einzuschränken oder als „Spaltung“ zu verleumden. Eine solidarische, aber auch kritische Analyse seines Werkes muss im Dialog mit den kommunistischen Kräften der ganzen Welt begonnen werden.

Mit der Broschüre „Kampf um das revolutionäre Erbe Che Guevaras!“ haben wir versucht einen Beitrag zu dieser Analyse zu leisten.

In dieser Broschüre geht es um folgendes:

1. Che Guevaras theoretische und praktische Haltung zum bewaffneten Kampf

a. Auswertung der Erfahrungen des Partisanenkampfs in Kuba

– Zur Schrift „Der Guerillakrieg“ (1960)

– Zur Verbindung des Kampfes auf dem Land mit dem Kampf in der Stadt

– Die Bedeutung von Agitation und Propaganda für die Verbindung mit den Massen

b. Für den bewaffneten Kampf zur Zerschlagung der reaktionären Armee und des gesamten reaktionären Überbaus der alten Gesellschaft, für die Vernichtung des Imperialismus!

c. Die faktische Antwort Che Guevaras an die Chruschtschow- Breschnew-
Revisionisten: Die Praxis der Vorbereitung des Partisanenkampfs in Bolivien
1966/67

d. Lehren der Niederlage der Partisanen in Bolivien

2. Kritik und offene Fragen

a. Zentristische Haltung in der Polemik zwischen der KP Chinas und der KPdSU

b. Offene Fragen

3. Zusammenfassung unseres Diskussionsstands

Anhang:

1. Zur Quellenlage und zur Problematik der Übersetzung der Schriften von Che Guevara

2. Stationen im Leben und Kampf Che Guevaras

4. Che Guevaras Kampf gegen den Atombombenfetischismus der modernen
Revisionisten

5. Zu Che Guevaras problematischen bzw. falschen theoretischen Positionen in der
Debatte um die Möglichkeit eines „friedlichen Wegs zum Sozialismus“

6. Che Guevara und die Abhängigkeit Kubas von der revisionistischen Sowjetunion

7. Zur besonderen Rolle und Gefährlichkeit des Zentrismus

8. Stellungnahmen sich am Marxismus-Leninismus orientierender Kräfte Südamerikas zur Konferenz von Havanna 1964 und 1967 und zum kubanischen Revisionismus

9. Che Guevara und die sogenannte „Focus-Theorie“

10. Zur Gefahr der Unterschätzung der Besonderheiten der Revolution in den
verschiedenen Ländern Süd- und Mittelamerikas bei Che Guevara

11. Zu Che Guevaras grundlegenden Positionen zum Aufbau des Sozialismus und Kommunismus auf der Grundlage kommunistischen Bewusstseins und des proletarischen Internationalismus

12. Che Guevaras falsche Haltung zur Rolle der Frauen im bewaffneten Kampf